Kletterkurs, Alpine-Wanderung und Freibad!

Heute hieß es zeitig aufstehen! Ein schnelles, sättigendes Frühstück einnehmen und dann ab die Post zur Panoramabahn Geols. Da wir gestern ja eine Ortsbeschauung hatten, wussten wir, dass wir ca. 30 min. Fußmarsch vor uns hatten (Klettergarten 1.862 m). Unten angekommen, haben Lou und Ria erstmal den Spielplatz erkundet und wir haben die Kursanmeldung geregelt. DIe Kinder hatten 2 Stunden Klettern, eine Mittagspause und dann noch eine Abfahrt mit dem Flying Fox vor sich. Wir haben die beiden dem Kletterguide Philipp überlassen und haben uns auf eine Wanderung zum Kreuzjoch (2.344 m) gemacht. Startzeit 11.00 Uhr.

Die erste Strecke führte am Onkeljoch (2.066 m) vorbei, da haben wir uns dann für den alpinen Klettersteig entschieden, der nach Plan nur "für erfahrene Bergsteiger mit Ausrüstung" beschrieben wird. Das war eine tolle Strecke, auf jeden Fall eine Herausforderung und ziemlich anstrengend, aber auch großartig, wenn man diese bewältigt hatte. Das Wetter war extrem dicht, wir waren ständig von dicken Wolken umgeben.

Für mich ein Glück, so konnte ich nicht sehen, wie steil rechts und links des Weges die Abhänge waren. Nach viel Geschnaufe und Gepuste haben wir den Gipfel erklommen, oben stand eine kleine Gipfelkapelle. Im Prospekt ist dieser Berg "der schönste Aussichtsberg des Inntales"; davon konnten wir leider gar nichts sehen.

Inzwischen war es 13.00 Uhr und wir hatten die Zeit im Nacken, denn um 16.00 Uhr war die letzte Talfahrt der Bahn, der Kletterkurs ging nur bis 14.00 Uhr. Laut Plan dauerte diese Runde 5 Stunden, also haben wir keine Pause gemacht und sind ziemlich zügig die Berge wieder runtergestiefelt. Die Wegauszeichnungen waren nicht immer ganz eindeutig und wir mussten über mehrere Bergrücken irgendwie wieder zur Gondel gelangen. Es wurde immer später und da wir nichts weiter außer Wolken sehen konnten, haben wir uns mächtig beeilt! Nach 3:50 Stunden hatten wir die Runde absolviert und uns ziemlich erleichtert in die Gondel fallen lassen. Zur Belohnung ging es dann, nach den elendigen Serpentinen, nach Stumm ins Freibad.

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